Alonso Menendez Zigarren

Alonso Menendez ist als Gründer der kubanischen Marken Montecristo und H. Upmann international ein Begriff. Der Sohn von Alonso, Felix Menendez, baute dann nach der Emigration aus Cuba in den 1960er Jahren in Brasilien die Menendez-Amerino-Tabakplantage nahe Salvador auf.

Brasilianische Zigarren sind unserer Meinung nach deutlich unterbewertet. Die Tabake aus Bahia sind zwar nicht so kräftig wie die kubanischen, verfügen aber dennoch über eine Komplexität und ein Volumen, welches sie sehr attraktiv macht. Geschmacklich stets süffig, begeistern diese sehr preiswerten Zigarren aus Brasilien viele Aficionados mit herzhaften und erdigen Tönen. Das fast schwarze Deckblatt stammt aus der besten Anbauregion Brasiliens, der Mata Fina, die anderen verwendeten Tabake für das Umblatt und die Einlage stammen aus anderen Regionen des Landes. Damit ist die Menendez eine brasilianische Puro, zu 100 % aus einem Land.

Das Hauptproblem welches brasilianische Zigarren in Deutschland haben, ist dass auf sie ein Importzoll von 28% anfällt, der den Kleinverkaufspreis entsprechend deutlich erhöht. Dieser Zoll fällt zum Beispiel auf andere mittelamerikanische Länder wie Nicaragua, Honduras oder bei Zigarren aus der Dominikanischen Republik nicht an. Umso erstaunlicher, dass die Zigarren von Alonso Menendez dennoch in Deutschland so günstig sind. Da hat der Importeur für Deutschland Kohlhase & Kopp anscheinend mit einem ganz spitzen Bleistift gerechnet - danke dafür!

Für uns stellen diese Zigarren definitiv das beste Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Herkunftslandes dar. Als Alternative empfehlen wir als Longfiller die Zigarren von Regalia Fina oder im Longfillerbereich die Brasil Trüllerie, welche beide in Deutschland durch die Firma August Schuster vertrieben werden.

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